App-Entwicklung in Köln: aus Terminen und Tabellen wird eine Anwendung
- Wie in Köln das Jahr um die Messe herum organisiert wird
- App-Entwicklung ist in Köln oft eine Frage der Saison: Rund um gamescom, dmexco und Anuga koordinieren Aussteller, Agenturen und Produktionsfirmen Anmeldungen, Standflächen, Freigaben und Nachbereitung in Tabellen, die jedes Jahr neu entstehen und nach der Messe niemandem mehr gehören. Im Folgejahr beginnt dieselbe Arbeit von vorn. Außerhalb des Messegeschäfts sieht es ähnlich aus. Im Rheinland arbeiten Handels- und Lebensmittelbetriebe mit vielen Standorten, in der Medienstadt laufen Produktionen über Freigabeketten, und die Versicherer der Stadt haben für jede Sparte eine eigene Liste. Überall entsteht dieselbe Lage: Der Ablauf ist eingespielt, aber er lebt in Dateien statt in einer Anwendung.
- App-Entwicklung für wiederkehrende Abläufe statt für einen Termin
- Wir bauen nicht die Tabelle dieses Jahres nach, sondern den Ablauf dahinter: Anmeldung, Prüfung, Freigabe, Zuteilung, Nachbereitung — mit Rollen, Fristen und einem Status, den alle Beteiligten sehen. Im nächsten Jahr wird derselbe Ablauf wiederverwendet und nicht neu erfunden. Wer von außen mitarbeitet — Aussteller, Dienstleister, Filiale, Produktionsfirma — bekommt einen eigenen Zugang mit begrenzter Sicht statt einer Datei per Nachricht. Das Ergebnis ist eine Anwendung im Browser, die am Schreibtisch und auf dem Telefon dieselbe Wahrheit zeigt.
- Was nach der Messe übrig bleibt
- Nach dem Termin bleibt üblicherweise ein Ordner mit Dateien. Nach einer Anwendung bleiben Daten: wer angemeldet war, was freigegeben wurde, welche Absprache wann getroffen wurde, welche Kosten an welchem Posten hängen. Daraus lässt sich der nächste Durchlauf planen, statt ihn zu erinnern. Technisch ist das TypeScript mit React oder Angular in der Oberfläche, Node.js und PostgreSQL dahinter, angebunden an CRM, Buchhaltung oder Warenwirtschaft. Repository, Zugänge und Quellcode liegen ab der ersten Lieferung bei Ihnen.
- Erste Etappe, Vorschau, kleine Gruppe
- Der Einstieg ist bewusst klein: eine Kernfunktion, ein Nutzerkreis, ein Kriterium, ein fester Preis. Danach entscheiden Sie über die nächste Etappe, mit echten Nutzern im Rücken. Jede Lieferung liegt als lauffähiger Stand auf einer Vorschau-Adresse. Änderungen gehen als Pull Request durch ein Review, erst maschinell, dann durch einen zweiten Entwickler. Vor dem Rollout arbeitet eine kleine Gruppe echt mit der Anwendung — bei saisonalem Geschäft am besten in der ruhigen Phase, nicht drei Tage vor dem Aufbau. Die Arbeit verteilt unsere Projektleitung.
- App-Entwicklung, die vorhandenes Wissen mitnimmt
- Das meiste Wissen über einen Ablauf steckt nicht im Handbuch, sondern in Nachrichten, Absprachen und Ausnahmen. Wir holen es dort heraus, wo es liegt: In einem Projekt sind aus einem Chatverlauf an einem Tag 50 Regeln in eine produktive Wissensbasis gewandert und standen danach im Werkzeug statt im Kopf einzelner Kollegen. Dasselbe machen wir mit Ihren Tabellen. Formeln, Sonderfälle und stille Vereinbarungen werden vor dem Bauen aufgeschrieben und im Angebot als Regeln benannt — sonst wandern sie ungeprüft in die Anwendung.
- Abnahme statt Zusage
- Woran gemessen wird, steht vor dem Start im Angebot: welche Vorgänge die Anwendung führt, welcher Status sichtbar ist, was ein Zugang von außen sehen darf. Ein abgegrenztes Vorhaben liefern wir im Werkvertrag mit festem Preis je Etappe und Gewährleistung auf Mängel. Wächst der Umfang mit dem Geschäft, wechselt die Weiterentwicklung in den Dienstvertrag nach Tagessatz, gerahmt von einem Rahmenvertrag mit Einzelaufträgen. Den Zeitrahmen nennt das Angebot; verarbeitet wird auf Servern in Deutschland und der EU. Zum Auftakt und zur Abnahme kommen wir zu Ihnen an den Tisch.
Köln, Nordrhein-Westfalen
- Versicherungsstandort: Gothaer, AXA Deutschland, DEVK und weitere Versicherer haben ihre Zentralen in Köln.
- Medienstadt: WDR, RTL Deutschland und viele Produktionsfirmen – dazu Games-Unternehmen und Agenturen.
- Ford-Werke in Köln-Niehl als großer Industriebetrieb mit Zulieferern in der Region.
- Koelnmesse mit Messen wie gamescom, dmexco und Anuga – jährlich Treffpunkt für Digital-, Handels- und Lebensmittelbranche.
- Universität zu Köln und Technische Hochschule Köln, dazu die Universität Bonn und die RWTH Aachen im Umkreis einer Stunde.
- Chemieregion Rheinland: Bayer in Leverkusen und der Chemiepark Knapsack in Hürth direkt vor der Stadt.
- Deutsche Telekom in Bonn und Rechenzentren in der Region – Telekommunikation und IT-Infrastruktur als eigener Arbeitsmarkt.
- Lebensmittelindustrie und Handel im Rheinland: Produktions- und Logistikbetriebe mit vielen Standorten, Kassen und Lieferanten.
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Offene Punkte, vorab geklärt
Arbeiten Sie mit Kölner Unternehmen auch vor Ort?
Für Auftakt, Ablaufaufnahme und Abnahme vereinbaren wir einen Termin vor Ort bei Ihnen; bei saisonalem Geschäft lohnt sich das besonders vor der heißen Phase. Zwischendurch sehen Sie jeden Stand auf einer Vorschau-Adresse.
Können externe Partner und Aussteller mitarbeiten?
Ja, über eigene Zugänge mit begrenzter Sicht: Jeder sieht seine Vorgänge, seine Dokumente und seinen Status, nicht die der anderen. Rollen, Vertretungen und Freigaben werden vor dem Bauen festgelegt und gehören zu den Abnahmekriterien.
Können wir unsere bestehende Tabelle übernehmen?
Bestände übernehmen wir, Formeln und Sonderfälle schreiben wir vorher als Regeln auf. Was in der Tabelle nur durch Gewohnheit funktioniert hat, muss in der Anwendung benannt werden — sonst zieht der alte Sonderfall unbemerkt mit um.
Projekt in Köln besprechen
Projekte laufen über unsere eigenen Arbeitsplätze und Werkzeuge, verständigt wird sich auf Deutsch. Ein Büro in Köln gibt es nicht – Vor-Ort-Termine dort richten wir ein, wenn Sie es wünschen.