App-Entwicklung in München: eine Anwendung, die in Betrieb geht
- Was in München länger dauert als das Vorhaben selbst
- App-Entwicklung scheitert in München selten am Willen, sondern an der Besetzung: Die Zentralen von BMW, Allianz und Siemens und die Entwicklungsstandorte internationaler Anbieter zahlen Gehälter, mit denen ein Haus mit 20 bis 200 Mitarbeitern nicht mithält. Die Senior-Stelle bleibt offen, das Portal bleibt eine Tabelle. Der Bedarf ist dabei konkreter als anderswo. Zulieferer der Automobil- und Luftfahrtindustrie im Großraum müssen mit den Portalen ihrer Auftraggeber Schritt halten. Aus dem Umfeld von TUM, LMU und dem Forschungscampus Garching kommen Produktideen, deren erste Version schneller gebraucht wird, als ein Gründerteam wachsen kann. Die Frage ist deshalb nicht, ob gebaut wird, sondern wer die Sache zu Ende bringt.
- App-Entwicklung als erste Etappe statt als Großprojekt
- Sie bekommen von uns keinen Plan über zwei Jahre, sondern eine Anwendung, die eine Aufgabe erledigt und dafür in Betrieb geht. Die erste Etappe hat eine Kernfunktion, einen Nutzerkreis und ein Kriterium, an dem Sie messen: ob das Lieferantenportal die Abrufe aus der Werkshalle aufnimmt, ob der Außendienst zwischen Ingolstadt und Rosenheim seinen Auftrag am Telefon abschließt. Über die zweite Etappe entscheiden Sie danach, mit echten Nutzern im Rücken. So bleibt jede Erweiterung eine Entscheidung und nicht die Fortsetzung eines Plans, den seit dem ersten Gespräch niemand mehr geprüft hat.
- Was nach der ersten Etappe im Betrieb steht
- Eine Anwendung im Browser, die am Schreibtisch die volle Oberfläche zeigt und auf dem Telefon vom Startbildschirm startet: ein Code für beide Wege, verteilt per Link, aktualisiert ohne fremdes Freigabeverfahren. Dazu Rollen und Freigaben, ein Datenmodell, das Ihre Begriffe kennt, und Anbindungen an Warenwirtschaft, CRM oder Buchhaltung, damit das Portal keine zweite Datenhaltung wird, die irgendwann von der ersten abweicht. Gebaut wird in TypeScript, mit React oder Angular in der Oberfläche und Node.js mit PostgreSQL dahinter. Repository, Zugänge und Quellcode stehen Ihnen vom ersten Tag an offen und nicht erst zur Schlussrechnung.
- Vorschau-Adresse, Review, Pilotgruppe
- Jede Lieferung ist ein lauffähiger Stand auf einer Vorschau-Adresse, den Sie am Telefon und am Schreibtisch selbst durchklicken. Jede Änderung läuft als Pull Request durch ein Review — zuerst maschinell, danach durch einen zweiten Entwickler. Bevor alle die Anwendung bekommen, arbeitet eine kleine Gruppe echt damit. Was dabei ein Abnahmekriterium berührt, korrigieren wir sofort. Alles andere wandert sichtbar in die Liste für die nächste Etappe, statt still zu verschwinden. Aufgaben verteilt und Ergebnisse prüft unsere Projektleitung; Sie bewerten das Ergebnis, nicht die Auslastung.
- App-Entwicklung an Bestandssystemen: der eigene Prüfstein
- Der schwierige Teil ist selten der Bildschirm, sondern das System dahinter, das die Daten hergeben soll. Wir bauen dieselbe Art von Anwendungen zuerst für den eigenen Betrieb: 179 Aktionen liegen im eigenen Katalog, jeder Aufruf eines Sprachmodells läuft über ein eigenes Gateway mit Kostengrenze. Was in einem Angebot steht, läuft bei uns bereits im Tagesgeschäft. Deshalb sagen wir vor dem Angebot, was Ihre Warenwirtschaft hergibt und was nicht — und wo ein Programm aus dem Store die ehrlichere Antwort wäre als eine Anwendung im Browser. Diese Grenze gehört ins erste Gespräch, nicht in die Abnahme.
- Was abgenommen wird, steht vorher im Angebot
- Die Kriterien werden vor dem Start vereinbart und nicht am Ende ausgehandelt. Ein abgegrenztes Vorhaben liefern wir im Werkvertrag: fester Preis je Etappe, Abnahme gegen die Leistungsbeschreibung, danach Gewährleistung auf Mängel. Wächst das Produkt über mehrere Vorhaben hinaus, wechselt die Weiterentwicklung in den Dienstvertrag nach Tagessatz, gerahmt von einem Rahmenvertrag mit Einzelaufträgen. Der Zeitrahmen steht im Angebot. Verarbeitet wird auf Servern in Deutschland und der EU, AVV und technische Maßnahmen gehören zum Vertrag. Für Auftakt, Bildschirmabgleich und Abnahme vereinbaren wir einen Termin vor Ort.
München, Bayern
- Sitz von Konzernen aus Automobil, Versicherung und Elektrotechnik: BMW, Allianz, Munich Re und Siemens haben ihre Zentralen in der Stadt.
- Halbleiter- und Elektronik-Cluster im Süden der Stadt und im Umland, unter anderem mit Infineon in Neubiberg.
- Technische Universität München und Ludwig-Maximilians-Universität – zwei der größten Universitäten Deutschlands, mit dem Forschungscampus in Garching vor den Toren der Stadt.
- Entwicklungsstandorte internationaler Software- und Cloud-Anbieter, darunter Microsoft, Google und Apple, konzentriert im Stadtgebiet und in den Landkreisen ringsum.
- Dichte Zulieferer-Landschaft für Automobil- und Luftfahrtindustrie im Großraum – mit entsprechend vielen Mittelständlern, die Software und Automatisierung zukaufen.
- Hohe Gehälter und ein enger Arbeitsmarkt für Softwareentwickler: offene Senior-Stellen bleiben lange unbesetzt.
- Messestandort mit Fachmessen für Elektronik, Automation und Bau; die Messe München liegt in Riem am Ostrand der Stadt.
- Verkehrsknoten: Flughafen München im Erdinger Moos, ICE-Anbindung über den Hauptbahnhof, Autobahnring A99.
Begriffe zum Thema
- DSGVO-konforme Softwareentwicklung: was im Vertrag und im Code stehen mussDatenschutz ist Teil der Leistungsbeschreibung, nicht ein Kapitel danach. Rollen, Auftragsverarbeitungsvertrag, technische Maßnahmen, Datenstandort und Löschkonzept im Überblick.
- EDI-Schnittstelle: Aufbau, Formate, TestBelege als strukturierte Nachrichten zwischen zwei Unternehmen: Formate, Nachrichtenarten, der Aufbau in der eigenen Anwendung und die Prüfungen vor der Freischaltung.
Offene Punkte, vorab geklärt
Arbeiten Sie mit Unternehmen aus München auch persönlich?
Für Auftakt, Bildschirmabgleich und Abnahme vereinbaren wir einen Termin vor Ort bei Ihnen. Zwischen den Terminen sehen Sie den Stand auf einer Vorschau-Adresse und müssen nicht auf einen Bericht warten.
Was kostet eine App-Entwicklung?
Das hängt an der Zahl der Bildschirme, der Rollen, der angebundenen Systeme und daran, wie sauber die Daten sind, mit denen die Anwendung arbeiten soll. Nach dem ersten Gespräch bekommen Sie ein Angebot mit Festpreis je Etappe und den Kriterien, gegen die abgenommen wird.
Native App oder Webanwendung?
Für Portale, Erfassung im Außendienst und Freigabeprozesse reicht in der Regel eine Anwendung im Browser: ein Code für alle Geräte, Verteilung per Link, Aktualisierung ohne fremdes Freigabeverfahren. Wer Hintergrunddienste oder Betrieb ohne Netz mit großen lokalen Datenbeständen braucht, hört das im ersten Gespräch.
Projekt in München besprechen
Projekte laufen über unsere eigenen Arbeitsplätze und Werkzeuge, verständigt wird sich auf Deutsch. Ein Büro in München gibt es nicht – Vor-Ort-Termine dort richten wir ein, wenn Sie es wünschen.