Integrationen in Hamburg: EDI und Altsysteme, die endlich liefern
- Warum in Hamburg die Datei wichtiger ist als die API
- Integrationen bedeuten in Hamburg häufig zuerst eine Datei und erst danach eine Schnittstelle: Speditionen, Reedereien und Terminalbetreiber tauschen Aufträge, Lieferscheine und Rechnungen in festen Formaten aus, und die Systeme dahinter laufen seit Jahren unverändert. Wer hier eine moderne Anbindung verlangt, bekommt keine Antwort. Dazu kommt die Kette, die im Hafenumfeld an jedem Vorgang hängt: Zoll, Fracht, Lager und Buchhaltung arbeiten mit denselben Sendungen, aber jeder mit eigenem Bestand. Eine Nummer, die an einer Stelle anders geschrieben ist, kostet später eine Nachfrage — und in der Summe eine Stelle, die den ganzen Tag Nachfragen beantwortet.
- Integrationen über EDI und gesicherten Dateiaustausch
- Nicht jeder Partner spricht API, und das ist kein Hindernis. Bestellungen, Lieferscheine und Rechnungen laufen als Datei über EDI oder einen gesicherten Austauschweg; Formate, Pflichtfelder und Prüfregeln stehen im Angebot, damit später niemand darüber streitet, wessen Datei falsch war. Abgewiesene Sätze verschwinden nicht: Sie landen mit Grund in einer Klärliste, und die Strecke läuft weiter. Kommt später doch eine API dazu, ändert sich der Weg, nicht das Datenmodell — die Regeln dahinter bleiben dieselben.
- Was ein Altsystem hergibt und was nicht
- Bevor wir etwas versprechen, prüfen wir, was aus dem Bestand überhaupt herauszuholen ist: über einen Export, über die Datenbank oder im schlechtesten Fall über die Oberfläche. Manche Felder existieren nur als Freitext, manche Historie ist nie geschrieben worden. Was nicht trägt, sagen wir vor dem Angebot und nicht mitten im Projekt. Danach entscheiden Sie mit einer belastbaren Grundlage, ob die Geschichte mitzieht, ob sie in ein Archiv wandert oder ob nur der laufende Bestand übernommen wird.
- Wie wir vor dem Umschalten gegenrechnen
- Die neue Strecke läuft eine Zeit lang neben der alten, und beide Ergebnisse werden gegenübergestellt. Zu jeder Lieferung gehört eine Aufstellung: gelesen, geschrieben, abgewiesen, jede Abweichung mit Grund. Erst wenn beide Seiten dieselben Zahlen zeigen, wird umgeschaltet. Danach meldet sich die Strecke selbst: Fehlerliste, Wiederholungen, Warnung bei Stillstand, Abgleich der Summen. Wer den Betrieb übernimmt, steht im Vertrag — wir, Ihre IT oder beide gemeinsam.
- Integrationen, die fehlende Belege sichtbar machen
- Der eigentliche Gewinn ist selten die gesparte Tipparbeit, sondern das, was vorher niemand gesehen hat. Aus einem staatlichen Rechnungssystem kamen bei uns 3 048 Rechnungen automatisch herein (Stand September 2026); beim ersten Abgleich der nachgeholten Belege fehlten 346 davon im manuellen Export überhaupt. Genau danach suchen wir auch bei Ihnen: Sendungen ohne Beleg, Belege ohne Sendung, Beträge, die auf beiden Seiten unterschiedlich stehen. Diese Liste ist unangenehm und einmalig — danach ist sie der Regelbetrieb einer Prüfung, die von selbst läuft.
- Kriterium der Abnahme: gezählt, nicht geschätzt
- Vor dem Start steht im Angebot, woran gemessen wird: Feldliste, Richtung, Häufigkeit, Fehlerbehandlung und die Summen, die auf beiden Seiten gleich sein müssen. Eine Strecke ist ein beschreibbares Ergebnis, deshalb gilt der Werkvertrag mit festem Preis je Etappe und Gewährleistung auf Mängel. Für die laufende Betreuung mehrerer Strecken — Partner kommen dazu, Formate ändern sich, Systeme werden abgelöst — passt der Dienstvertrag nach Tagessatz im Rahmenvertrag. Im Angebot steht auch der Zeitrahmen; die Verarbeitung läuft auf Servern in Deutschland und der EU. Den Auftakt und die Abnahme machen wir auf Wunsch als Termin vor Ort.
Hamburg, Hamburg
- Größter Seehafen Deutschlands: Logistik, Spedition, Reedereien und Terminalbetreiber prägen die Wirtschaft – mit vielen Prozessen zwischen Zoll, Fracht und Buchhaltung.
- Luftfahrt-Cluster mit Airbus in Finkenwerder und Lufthansa Technik am Flughafen Fuhlsbüttel, dazu ein Netz von Zulieferern.
- Medien- und Verlagsstandort: Spiegel, Zeit, Bauer Media und große Agenturen sitzen in der Stadt.
- E-Commerce und Versandhandel: die Otto Group hat ihren Sitz in Hamburg-Bramfeld.
- Universität Hamburg, Technische Universität Hamburg in Harburg und HAW Hamburg als Quellen für Ingenieure und Informatiker.
- Windenergie und erneuerbare Energien: Zentralen und Vertriebsgesellschaften von Turbinenherstellern und Projektentwicklern.
- HafenCity als neu entwickeltes Büro- und Wohnquartier, in dem viele Beratungs- und Technologiefirmen sitzen.
- Hafenwirtschaft und Handel arbeiten mit vielen Altsystemen – Schnittstellen und Datenübernahmen sind hier Alltag, nicht Ausnahme.
Begriffe zum Thema
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Offene Punkte, vorab geklärt
Kommen Sie für ein Gespräch nach Hamburg?
Für Auftakt, den ersten Blick in die Daten und die Abnahme vereinbaren wir einen Termin vor Ort. Bei Vorgängen, die zwischen Lager, Zoll und Buchhaltung laufen, lohnt sich der Termin dort, wo die Sendung tatsächlich erfasst wird.
Was kostet eine Schnittstelle?
Entscheidend sind Zahl der Felder, Richtung, Häufigkeit und vor allem der Zustand der Daten: Eine dokumentierte Quelle ist eine andere Aufgabe als ein Altsystem, aus dem sich nur über Umwege etwas herausholen lässt. Sobald wir in die Daten gesehen haben, bekommen Sie ein Angebot mit Festpreis je Etappe und den Kriterien für die Abnahme.
Können Sie EDI anbinden, wenn wir bisher nur Dateien per Hand austauschen?
Ja, das ist der übliche Weg. Zuerst werden Format, Pflichtfelder und Prüfregeln festgelegt, dann läuft der Austausch automatisch mit Protokoll und Klärliste. Der bisherige Weg bleibt so lange bestehen, bis beide Seiten dieselben Zahlen zeigen.
Projekt in Hamburg besprechen
Projekte laufen über unsere eigenen Arbeitsplätze und Werkzeuge, verständigt wird sich auf Deutsch. Ein Büro in Hamburg gibt es nicht – Vor-Ort-Termine dort richten wir ein, wenn Sie es wünschen.